Aktivenfahrt nach Trier

Unser lieber Senior Bbr. David Beumers ist ein kultur- und geschichtsbegeisterter Zeitgenosse und so haben er und unser lieber Generalsekretär Bbr. Hendrik Sievers uns nach Trier geführt, um gemeinsam auf den alten Pfaden der Römer zu wandern. Diese Aktivenfahrt vom 25. bis zum 27. Oktober wird allen Teilnehmern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben, ob der zeitgeschichtlichen und kulinarischen Hochgenüsse, die wir genossen haben.

Nach Bezug unserer Unterkunft haben wir als erstes eine gemütliche Pizzeria in der Innenstadt aufgesucht, um uns zu stärken. Den Hinweis der netten Bedienung, dass große Pizzen in diesem Lokal wirklich außergewöhnlich seien, haben wir natürlich alle lächelnd ignoriert. Umso erstaunter waren wir als die Bestellung auf den Tisch kam und selbst die Teller mit dem größten Umfang es nicht vermochten, die gesamte Pizza auf sich zu vereinen.

Nachdem wir den ausufernden Pizzen Herr geworden waren, zog es uns weiter in die Innenstadt. Auf der Suche nach einer gemütlichen Einkehrmöglichkeit trafen wir auf einen sympathischen Weinstand, an dem wir uns einen edlen Tropfen aus der Region gegönnt haben. Die Feierwütigen innerhalb der Gruppe machten sich anschließend auf den Weg zu der Unitas Trebeta. Dort waren wir herzlich willkommen und unsere Trierer Bundesbrüder waren natürlich mit dem bekannten Stoff präpariert.

Der folgende Tag begann mit einem reichhaltigen Frühstück, das uns für den bevorste- henden, historischen Rundgang stärkte. Unser Senior Bbr. David Beumers war uns ein hervorragender Stadtführer und zeigte uns das Erbe der Römer, das sich überall in der Stadt wiederfindet. Beginnend an der berühmten Porta Nigra weiter zum Domplatz mit Dom und Liebfrauenkirche, dem roten Turm, der imposanten Konstantinbasilika vorbei an den Kaiserthermen zum Kurfürstenschloss bis hin zum beeindruckenden Amphitheater haben wir die Spuren der Zeit verfolgt. An dieser Stelle geht ein erneutes Lob an unseren Senior und unseren Generalsekretär, die stets etwas über die Sehenswürdigkeit zu berichten wussten und auf diese Weise dem aufmerksamen Zuhörer mehr als nur schöne Ansichten vermittelten.

Das anschließende Abendprogramm stand dann wieder im Zeichen des leiblichen Wohls. In der großen Küche unserer Unterkunft haben unter Anleitung unseres Bbr. David Kever viele helfende Hände exzellenten Flammkuchen zubereitet. In Kombination mit vielen Flaschen Federweißer haben wir uns ganz der regionalen Küche verschrieben und ein denkwürdiges Abendessen genossen.

Der letzte Tag unserer Fahrt begann mit einem Höhepunkt – dem Besuch des sonntäglichen Hochamts im Trierer Dom. Was für ein erfüllendes Gefühl ist es doch gewesen, den Tag in dieser schönen Kirche bei einfallendem Sonnenlicht zu beginnen. An dieser Stelle möchte ich unseren lieben Senior nach Ende des Gottesdienstes zitieren: „Es ist, als hätte man an diesem Tage schon etwas geschafft!“ Dabei hatte der Tag erst begonnen und sollte noch weitere Erlebnisse parat haben. Denn nach einem stärkenden Mittagstisch in einer traditionellen Weinstube, brachen wir auf um die Stadt Luxemburg aufzusuchen. Dieser Besuch stand zunächst nicht auf der Agenda, doch unser Erkundungsdrang trieb uns zielsicher mitten ins Herz unseres Nachbarlandes. Nach einem kurzen Stadtrundgang, begleitet von schönstem Herbstwetter, beendeten wir unsere Aktivenfahrt so wie wir sie begonnen hatten – mit gutem Essen!