Aktivenfahrt an die Mosel

„Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens“

Frei nach diesen Worten von John Steinbeck verlief die diesjährige Aktivenfahrt in entspannter und losgelöster Atmosphäre.

Am Freitag, dem 11. November, fuhren die Assinden von Aachen aus durch dichte Nebelschwaden über Belgien in das kleine Örtchen Horbruch. Dieses liegt in einer ruhigen, von Weinbergen gezierten Landschaft in Rheinland Pfalz. Dort quartierten wir uns im schönen Haus von Bundesbruder Josef Schipperges ein.

Selbstverständlich war bereits die Hinfahrt von den lustigen Klängen der Karnevalsmusik begleitet, die das gesamte Wochenende allgegenwärtig sein sollte.

Am Ziel angekommen fand man sich nicht mehr in der Kraft, den Kochlöffel zu schwingen und genoss bald darauf die leckeren Pizzen des örtlichen Gourmetlieferanten.

Der Abend wurde lang und länger, und wir immer gesprächiger. Bald wurden auch die Musik und das Knistern des Ofens übertönt von den Klängen regen Würfelspieles und der guten Stimmung bei der Verkostung verschiedenster alkoholischer Erzeugnisse.

So ging ein wunderbar entspannter erster Abend in Horbruch zu Ende als der nächste Tag bereits lange begonnen hatte.

Als vorbildliche Studenten spät zu Bett gegangen stand man noch später auf und machte aus dem Frühstück ein Mittagessen. Frisch gestärkt verzichteten wir einstimmig auf eine Wanderung oder eine Besichtigung nahegelegener Ortschaft, weise bedenkend, dass bereits der Gang von der Couch in die Küche und die Entfernung vom Bett zu den Getränkevorräten unermeßlichen sportlichen Anspruch darstellten.

Viel mehr nutzen wir unsere hohe mentale Energie um uns den gesamten Nachmittag lang bei Monopoly und Co. zu messen.

Am Abend bereiteten wir gemeinsam ein stärkendes Abendessen zu. Die vom Senior Simon am Grill gedrehte feine Kost genossen wir bei gutem Gerstensaft und interessanten Gesprächen.

Auch dieser Abend war gezeichnet von gemütlichen Spielerrunden und spannenden Diskussionen. Begleitet wurde er von einigen virtuosen Beiträgen von Florian Büscher auf der Gitarre und der geliebten Volksmusik unseres dadurch nur noch beliebteren Conseniors Florian Knubben.

Nach einem späten Frühstück am Sonntag Vormittag begaben wir uns hinaus in die Kälte und auf den Heimweg. Zuvor trafen wir noch auf unseren freundlichen Gastgeber und bedankten uns für ein der kühlen Jahreszeit angemessen gemütliches Wochenende.

Am Abend traf, wer nicht von dem vielen Nichtstun zu erschöpft, auf dem Haus zum gemeinsamen Abendessen und schönen Abschluss unserer Fahrt ein.

Die vielen Gespräche und spaßigen Spiele brachten uns gegenseitig näher und stärkten ohne Körperliche Verausgabungen unseren Zusammenhalt.